Verwenden landwirtschaftliche Betriebe Z-Saatgut, können sie die Produktionskosten senken und sich auf hohe Qualität auch unter schwierigen Anbaubedingungen verlassen.
„Der Einsatz von Z-Saatgut erhöht die Planbarkeit und Sicherheit für die landwirtschaftlichen und Gartenbau-Betriebe in Österreich. Es garantiert ertragsstarke, gesunde und qualitativ hochwertige Sorten mit aktueller Genetik, die eine hohe Toleranz gegenüber abiotischen Faktoren wie z.B. Wetterextreme sicherstellen“, so der Obmann von Saatgut Austria, Rainer Frank. Pflanzen sind die Basis für eine vielfältige, abwechslungsreiche und gesunde Ernährung. Die Aufgabe der Pflanzenzüchtung ist es, gesunde und qualitativ hochwertige Pflanzen zu züchten und eine hohe Sortenvielfalt zu sichern. Das steht den Landwirten in Form von zertifiziertem Saatgut mit hoher Keimfreudigkeit zur Verfügung.
Gerade der Ertrag zeigt die enorme Wichtigkeit der Pflanzenzüchtung: Prognosen zufolge steigt der Anteil der Züchtung am Ertragszuwachs und beträgt aktuell ca. 75 Prozent, bei einigen Sorten sogar bis zu 90 Prozent. Die Effekte für die Betriebe durch eine bessere Kostendeckung und mehr Sicherheit sowie Konsumenten durch stabile Preise und eine steigende Qualität sind enorm. Resistenzen und eine hohe Widerstandsfähigkeit senken zudem den Betriebsmitteleinsatz, während optimierte Aussaatstärken Kosten sparen. Das zeigt, wie wichtig die Pflanzenzüchtung in der landwirtschaftlichen Praxis ist.
Mit der Verwendung von Z-Saatgut sind folgende positiven Effekte verbunden:
Z-Saatgut kaufen, Innovation sichern
„Saatgut Austria versorgt die österreichischen Landwirte mit zertifiziertem, amtlich anerkanntem Saatgut, dem Original-Saatgut. Die genauen Prüfungen und die ca. zehnjährige Züchtung gewährleisten, dass nur bestes Saatgut in Umlauf kommt, das den Anforderungen Neuheit, Unterscheidbarkeit, Homogenität und Beständigkeit der Sorte entspricht“, so Rainer Frank.
Er betont jedoch auch, dass es hier einer engen Partnerschaft der Pflanzenzüchter, Saatgutwirtschaft und bäuerlichen Betriebe braucht: „Der Verkauf von zertifiziertem Saatgut stellt für Saatguthersteller eine Einnahmequelle dar, um den hohen Forschungs- und Entwicklungsaufwand neuer Sorten zu refinanzieren. Dabei sind die Produzenten von den Landwirten abhängig. Nur der Kauf von Z-Saatgut führt zum Ausgleich der Ausgaben.“
Wenn Landwirte hingegen einen Teil ihrer Ernte wieder aussäen und damit die Qualität einer Sorte in der kommenden Saison erneut nutzen, findet in Österreich derzeit keine Entlohnung des Züchtungsaufwands statt. Das hat enorme Auswirkungen auf die Innovationskraft der Pflanzenzüchtung.
Saatgut Austria ist die Vereinigung der Pflanzenzüchter, Saatgutproduzenten und Saatgutkaufleute Österreichs und übernimmt die Vertretung der gemeinsamen Interessen der Saatgutwirtschaft. Zu den Mitgliedern zählen 25 Firmen, drei Institutionen und zehn Einzelpersonen. Der Obmann der Vereinigung ist Rainer Frank (Kärntner Saatbau), seine Stellvertreter sind Johann Birschitzky (Saatzucht Donau), Florian Mayer (RWA Raiffeisen Ware Austria) und Antonio Foramitti (HESA Saaten).